DER ZWECK DER IAH

"Die Arbeitsgemeinschaft setzt sich für die Pflege und Erforschung des Kirchengesangs auf internationaler, interkonfessioneller und interdisziplinärer Ebene ein." (aus Artikel 2a der Satzung)

Die Pflege des Kirchengesangs geschieht durch Förderung des Singens (z.B. bei Tagungen und in Gottesdiensten) und durch Mitwirkung an der Herausgabe von Gesangbüchern und ähnlichen Publikationen.

Die Erforschung des Kirchengesangs geschieht durch Studientage und Symposien sowie durch die Förderung hymnologischer Projekte und Veröffentlichungen.

International ist die Arbeitsgemeinschaft, weil ihr Gegenstand grenzüberschreitend ist.

Interkonfessionell ist sie, sofern Christinnen und Christen der verschiedensten Bekenntnisse in ihr zusammenarbeiten.

Interdisziplinär ist sie, weil ein breiter Kreis von kulturwissenschaftlichen Disziplinen an der Erforschung des Kirchenlieds beteiligt ist, von der Theologie über Literatur-, Sprach- und Musikwissenschaft bis hin zu Buchwissenschaft und Volkskunde.

Die IAH zählt derzeit etwa 320 Einzel- und 15 Korporativmitglieder aus 32 Ländern mit Schwerpunkt Mittel-, Nord- und Osteuropa. Unter den Mitgliedern sind alle oben aufgezählten Fachgebiete vertreten, und zwar in Forschung, Lehre und Praxis.

Die IAH unterhält intensive Kontakte zur Hymn Society of Great Britain and Ireland (HSGBI) und zur Hymn Society in the United States and Canada. Mit beiden Gesellschaften wurde eine joint membership eingerichtet, an welcher beidseitig mehrere Dutzend Mitglieder beteiligt sind.

Links zu den Schwestergesellschaften

 

ZUM WERDEGANG DER IAH

Als Konrad Ameln den Auftrag erhielt, den Artikel "Lied, C. Das Kirchenlied" für die Enzyklopädie "Die Musik in Geschichte und Gegenwart" (MGG) zu verfassen, rief er im Jahre 1959 eine international zusammengesetzte Forschergruppe zusammen. Sie wurde der Kern der IAH.

Die zuerst im dreijährigen, von 1965 an im zweijährigen Rhythmus veranstalteten Studientagungen widmen sich sowohl Themen der historischen Forschung als auch aktuellen Problemstellungen. Ein wichtiger Aspekt der Tagungen sind der Kontakt und die gegenseitige Information zwischen Hymnologinnen und Hymnologen aus verschiedenen Sprachgebieten und Konfessionen.

Seit 1992 hat die IAH die Rechtsform eines "eingetragenen Vereins" nach deutschem Recht. Sie ist als gemeinnützig anerkannt. Spenden sind steuerlich abzugsfähig! Beim Sekretariat ist ein Informationsheft erhältlich (in deutsch und englisch), das Satzung, Geschäftsordnung und die bisherigen Tagungsthemen enthält.

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